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Tirol

Party, Pride & Politik – Stimmen zum Innsbrucker CSD 2022

Text von Magdalena Lohfeyer und Felix Lene Ihrig

Im unteren Drittel des Bildes ist eine Menschenmenge zu sehen. In der Mitte des Bildes steht ein Glasgebäude an dem eine Regenbogenfahne hängt. Davor stehen zwei groß Laternen bzw. Strahler, die die Meshenmasse von oben beleuchten. Am rechten Bildrand ist ein Gebäude zu sehen auf dem "Landestheater" steht. im Hintergrund sind Bäume, Berge und ein bewölkter dunkelblauer Himmel. Die Lichtverhältnisse sind eher dunkel. Vorne links im Bildrand sind bunte Luftballons und eine weitere Regenbogenflagge zu sehen.
© Martin Kink

Wie schon in unserem letzten Beitrag angekündigt, unterbrechen wir heute unsere Sommerpause für den Innsbrucker CSD. Im Juli gab es schon einen Beitrag über die Geschichte der Pride, deswegen soll es diesmal darum gehen, was CSD in und für Innsbruck bedeutet. Wir haben dafür mit zehn Vertreter*innen verschiedener Organisationen gesprochen, die den Innsbrucker CSD mitgestalten. Ihre Gedanken zum CSD haben wir für euch zusammengefasst.

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Aktivismus

„No Pride For Some of Us Without Liberation For All of Us“: Die Geschichte und Gegenwart der Pride

Text von Magdalena Lohfeyer

Zwei Arme werden von einem regenbogenfarbenen Licht angestrahlt.
Photo by cottonbro on Pexels.com

Der Pride-Monat Juni und damit zahlreiche Veranstaltungen und Demonstrationen liegen hinter uns. Warum wir Regenbogenparaden und Christopher Street Days überhaupt im Juni feiern, welche Rolle eine Bar in New York City dabei spielt und wer Marsha P. Johnson war, wird dieser Beitrag klären. Dabei wollen wir auch einen kritischen Blick wagen, alternative Ideen aufgreifen und uns auf den Tiroler CSD freuen.

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Alltag

Queermed und die queere Gesundheit in Österreich

Ein Interview mit dem Gründer Julius Jandl, geführt von Clara Sophie Bitter

Logo der Homepage queermed, auf einem rot-weiß melierten Untergrund steht der Schriftzug "queermed" groß, schwarz und fett, darunter die Beschreibung "Verzeichnis von queer- und trans-friendly Ärzt_innen und Therapeut_innen"
©queermed.at

Auch wir vom FUQS Blog starten in den Pride Monat und nutzen diesen, um uns thematisch spezifischer mit der queeren Community zu beschäftigen. Geschlecht und Sexualität spielen in Medizin & Gesundheitsversorgung eine große Rolle.  Besonders im Leben von trans Personen nehmen Kontakte mit Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich viel Platz ein. Dennoch sind deren spezifischen Bedürfnisse, vor allem in der alltäglichen medizinischen Praxis – abseits von Transitionsprozessen –, nur bedingt bekannt.1 Das führt nicht nur zu Ungleichbehandlung, sondern auch zu berechtigten Diskriminierungsängsten, aufgrund derer queere Personen medizinische Versorgung oft jahrelang meiden.2 Die schmerzliche Erfahrung, nicht gesehen, unterstützt oder verstanden zu werden, bleibt oft systematisch unentdeckt.

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Tirol

IDAHOBIT: Wie queer ist eigentlich Innsbruck?

Text von Felix Lene Ihrig

Es ist die Unterseite eines Regenschirms zu sehen. in der Mitte ist der Haltestab, davon gehen acht Streben ab. Der Stoff zwischen den Streben ist verschiedenfarbig und ergibt gemeinsam einen Regenbogen.

Heute, am 17.05., ist der internationale Tag gegen Asexuellen-, Homo-, Bi-, Inter– und Transfeindlichkeit (engl. Abkürzung IDAHOBIT). Diesen Aktionstag gibt es seit 2005 und er soll darauf aufmerksam machen, dass queere Menschen nach wie vor von Diskriminierung betroffen sind. Wir haben diesen Tag zum Anlass genommen, uns mit queerem Leben in Innsbruck auseinanderzusetzen. Wie stärkt sich die Community hier gegenseitig den Rücken und welche Anlaufstellen gibt es im Fall von Diskriminierungen oder anderen Schwierigkeiten?