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Tirol

Party, Pride & Politik – Stimmen zum Innsbrucker CSD 2022

Text von Magdalena Lohfeyer und Felix Lene Ihrig

Im unteren Drittel des Bildes ist eine Menschenmenge zu sehen. In der Mitte des Bildes steht ein Glasgebäude an dem eine Regenbogenfahne hängt. Davor stehen zwei groß Laternen bzw. Strahler, die die Meshenmasse von oben beleuchten. Am rechten Bildrand ist ein Gebäude zu sehen auf dem "Landestheater" steht. im Hintergrund sind Bäume, Berge und ein bewölkter dunkelblauer Himmel. Die Lichtverhältnisse sind eher dunkel. Vorne links im Bildrand sind bunte Luftballons und eine weitere Regenbogenflagge zu sehen.
© Martin Kink

Wie schon in unserem letzten Beitrag angekündigt, unterbrechen wir heute unsere Sommerpause für den Innsbrucker CSD. Im Juli gab es schon einen Beitrag über die Geschichte der Pride, deswegen soll es diesmal darum gehen, was CSD in und für Innsbruck bedeutet. Wir haben dafür mit zehn Vertreter*innen verschiedener Organisationen gesprochen, die den Innsbrucker CSD mitgestalten. Ihre Gedanken zum CSD haben wir für euch zusammengefasst.

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Alltag

„Was wird es denn? Ein Kind!“ – ein Buch über geschlechtsoffene Erziehung

Text von Felix Lene Ihrig

Cover des vorgestellten Buchs. Der Titel „Was wird es denn? Ein Kind“ Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt“ ist groß in der Mitte abgebildet. Am oberen Rand steht der Name der schreibenden Person „Ravn Marin Siever“, am rechten unteren rand der Verlag „Beltz“. Im Hintergrund führen viele bunte Streifen vom äußeren Bildrand zur Mitte und treffen sich genau in der Mitte des Titelschriftzugs. Sie bilden nach außen hin einen Kreis, wie eine Blume.
Buch Cover vom Beltz Verlag: https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/47796-was-wird-es-denn-ein-kind.html

Bevor wir in die Sommerpause gehen (bis Anfang September, mit kurzer Unterbrechung für einen Bericht zum CSD in Innsbruck), möchten wir noch ein weiteres Buch von unserer Sommer-Lese-Liste mit euch teilen. Felix Lene Ihrig hat das Buch von Ravna Marin Siever über geschlechtsoffene Erziehung gelesen und wird euch eine kritische Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte präsentieren.

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Aktivismus

„No Pride For Some of Us Without Liberation For All of Us“: Die Geschichte und Gegenwart der Pride

Text von Magdalena Lohfeyer

Zwei Arme werden von einem regenbogenfarbenen Licht angestrahlt.
Photo by cottonbro on Pexels.com

Der Pride-Monat Juni und damit zahlreiche Veranstaltungen und Demonstrationen liegen hinter uns. Warum wir Regenbogenparaden und Christopher Street Days überhaupt im Juni feiern, welche Rolle eine Bar in New York City dabei spielt und wer Marsha P. Johnson war, wird dieser Beitrag klären. Dabei wollen wir auch einen kritischen Blick wagen, alternative Ideen aufgreifen und uns auf den Tiroler CSD freuen.

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Alltag

„Mehr Mut als Kleider im Gepäck“ – ein Buch über das Reisen der europäischen Oberschicht im 19. Jahrhundert

Text von Julia Brader

Vor einem verschwommenen Hintergrund liegt in der linken Bildhälfte ein aufgeklapptes Buch. Die Seiten sind wie ein Fächer aufgeschlagen, der Text auf den Seiten ist nicht erkennbar.
© Pexels.com

Als Vorgeschmack auf den Sommer und das für viele damit verbundene Reisen möchten wir euch in diesem Blogbeitrag folgendes Buch vorstellen: Für den Blog hat sich Julia Brader kritisch mit Julia Keays „Mehr Mut als Kleider im Gepäck. Frauen reisen im 19. Jahrhundert durch die Welt“ auseinandergesetzt. Was ihr an diesem Buch gefallen hat und was ihrer Meinung nach unzureichend behandelt wurde, das erfahrt ihr im folgenden Text.

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Wissenschaft

Symposium „Das kälteste aller kalten Ungeheuer? Perspektiven intersektionaler Staatstheorie“

Gastbeitrag von Alicia Bernhardt und Carla Ostermayer

Aufnahme von den Teilnehmenden des Symposiums, die um einen Tisch versammelt sitzen.
Aufnahme vom Symposium Staatstheorie / © Oliver Hergetz

Vom 09. bis zum 11. Juni 2022 luden die Prof.*in Dr.*in Gundula Ludwig (Universität Innsbruck) und Prof.*in Dr.*in Birgit Sauer (Universität Wien) zu dem Symposium „Das kälteste aller kalten Ungeheuer? Perspektiven intersektionaler Staatstheorie“ am Center Interdisziplinärer Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) der Universität Innsbruck ein. Veranstaltungsort des Symposiums waren die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des Künstlerhaus [sic!] Büchsenhausen mit großem Innenhof zwischen der Hafelekarspitze und der Innsbrucker Innenstadt.

Alicia Bernhardt und Carla Ostermayer nahmen selbst am Symposium teil und berichten hier für uns.

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Alltag

Queermed und die queere Gesundheit in Österreich

Ein Interview mit dem Gründer Julius Jandl, geführt von Clara Sophie Bitter

Logo der Homepage queermed, auf einem rot-weiß melierten Untergrund steht der Schriftzug "queermed" groß, schwarz und fett, darunter die Beschreibung "Verzeichnis von queer- und trans-friendly Ärzt_innen und Therapeut_innen"
©queermed.at

Auch wir vom FUQS Blog starten in den Pride Monat und nutzen diesen, um uns thematisch spezifischer mit der queeren Community zu beschäftigen. Geschlecht und Sexualität spielen in Medizin & Gesundheitsversorgung eine große Rolle.  Besonders im Leben von trans Personen nehmen Kontakte mit Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich viel Platz ein. Dennoch sind deren spezifischen Bedürfnisse, vor allem in der alltäglichen medizinischen Praxis – abseits von Transitionsprozessen –, nur bedingt bekannt.1 Das führt nicht nur zu Ungleichbehandlung, sondern auch zu berechtigten Diskriminierungsängsten, aufgrund derer queere Personen medizinische Versorgung oft jahrelang meiden.2 Die schmerzliche Erfahrung, nicht gesehen, unterstützt oder verstanden zu werden, bleibt oft systematisch unentdeckt.

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Aktivismus

Safe Spaces – über das Gefühl (nicht) am richtigen Platz zu sein

Gastbeitrag von Paul Prost gemeinsam mit Felix Lene Ihrig

In einigen unserer Beiträge haben wir über aktivistische Bewegungen, FLINTA -Veranstaltungen und Inklusion im feministischen Kontext geschrieben. Der Diskurs über queerfeministische Schutzräume ist durch eine Vielzahl an Perspektiven und Spannungsfeldern geprägt. Wer kann sich wann und wo sicher fühlen? Und wie genau wird dieses Sicherheitsgefühl erreicht? Da sich aus der Thematik viele Diskussionspunkte ergeben, wollen wir heute eine Perspektive aufgreifen, die sich im Kernteam des FUQS-Blogs nicht wiederfindet : Die eines endo cis Mannes, welcher sich aus einer Außenperspektive mit queeren und feministischen Lebenswelten und Ansätzen auseinandersetzt. Hierfür haben Felix aus dem Kernteam und Paul Prost mehrere Gespräche geführt, sowie Ideen und Fragen ausgetauscht. Am Ende ist dieser Text entstanden, der mit einer Mischung aus wissenschaftlichen Informationen, persönlicher Geschichte und humorvollem Hinterfragen gängiger Praxen zur Reflexion anregen soll.

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Wissenschaft

Novella Benedetti über forensische Linguistik und die Sprache bei Gewalt gegen Frauen*

Interview von Magdalena Lohfeyer mit Novella Benedetti

© Pixabay

Novella Bendetti ist seit 01. März als Visiting Scholar am CGI und der Universität Innsbruck zu Gast. Wir haben mit ihr über ihre Forschung im Bereich der forensischen Linguistik und der Sprache bei Gewalt gegen Frauen* gesprochen.

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Tirol

IDAHOBIT: Wie queer ist eigentlich Innsbruck?

Text von Felix Lene Ihrig

Es ist die Unterseite eines Regenschirms zu sehen. in der Mitte ist der Haltestab, davon gehen acht Streben ab. Der Stoff zwischen den Streben ist verschiedenfarbig und ergibt gemeinsam einen Regenbogen.

Heute, am 17.05., ist der internationale Tag gegen Asexuellen-, Homo-, Bi-, Inter– und Transfeindlichkeit (engl. Abkürzung IDAHOBIT). Diesen Aktionstag gibt es seit 2005 und er soll darauf aufmerksam machen, dass queere Menschen nach wie vor von Diskriminierung betroffen sind. Wir haben diesen Tag zum Anlass genommen, uns mit queerem Leben in Innsbruck auseinanderzusetzen. Wie stärkt sich die Community hier gegenseitig den Rücken und welche Anlaufstellen gibt es im Fall von Diskriminierungen oder anderen Schwierigkeiten?

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Aktivismus

Pride – Ein Film über soziale Ungleichheit, das Aufbrechen von Vorurteilen und grenzenlose Solidarität

Text von Julia Brader

In einer Londoner Straße sieht man vor einem alten, großen Gebäude viele Menschen mit Fahnen, Bannern und Plakaten, die demonstrieren. Manche halten die walisische Flagge in die Höhe, andere Banner mit der Aufschrift "Mark Ashton Trust" und "Lesbians and Gays Support the Miners". Rechts im Bild ist außerdem eine Marching Band mit Blechbläsern zu sehen.
© Wikimedia.org | David Jones (London Pride 2015)

Am 16. Mai 2022 wird im Rahmen der CGI-Veranstaltungsreihe „Bergbauminen, Pflegestreiks und Queer Pride: Arbeits- und Geschlechterkämpfe“ die britische Culture-Clash-Komödie „Pride“ gezeigt. Der Film erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer kleinen Gruppe schwul/lesbischer Aktivist*innen, die sich mit streikenden Bergleuten und ihren Familien solidarisieren, um – all ihren Ungleichheiten zum Trotz – ein gemeinsames Ziel zu erreichen: sich gegen die ihnen widerfahrende politische, mediale und polizeiliche Diskriminierung zu wehren und für ihre Rechte einzustehen.