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Aktivismus

Fünf Fragen vor den ÖH-Wahlen (9.-11. Mai 2023) – Gleichstellung, Inklusion und Diversität an der Uni Innsbruck

Beitrag von Stefanie Hofer und Clara Sophie Bitter

Alle zwei Jahre werden an sämtlichen Österreichischen Hochschulen im Zuge der Wahlen der Österreichischen Hochschüler_innenvertretung (ÖH)  die jeweiligen Studienvertretungen (Stv), Hochschulvertretungen (HV) sowie die Bundesvertretung (BV) gewählt, die die Studierenden repräsentieren und ihre Interessen auf den jeweiligen Ebenen durchsetzen sollen. 2023 fallen die Wahltage auf 9.-11. Mai. Das haben wir als Anlass genommen, den wahlwerbenden Fraktionen jeweils fünf Fragen zu stellen, die besonders auf Gleichstellung und Inklusion fokussiert sind.

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Tirol

Frauen an die Macht? Nicht wirklich.

Gastbeitrag von Lore Hayek und Sarah Dingler

Aus der Sicht von Politikerinnen war der politische Herbst in Österreich ein unerfreulicher. Die Politikwissenschaftlerinnen Lore Hayek und Sarah Dingler analysieren in diesem Beitrag die Ergebnisse der Tiroler Landtagswahl und der Bundespräsident*innen-Wahl und inwiefern das Wahlsystem für Politikerinnen und die politischen Parteien zu einem Dilemma führen kann.

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Tirol

Party, Pride & Politik – Stimmen zum Innsbrucker CSD 2022

Text von Magdalena Lohfeyer und Felix Lene Ihrig

Wie schon in unserem letzten Beitrag angekündigt, unterbrechen wir heute unsere Sommerpause für den Innsbrucker CSD. Im Juli gab es schon einen Beitrag über die Geschichte der Pride, deswegen soll es diesmal darum gehen, was CSD in und für Innsbruck bedeutet. Wir haben dafür mit zehn Vertreter*innen verschiedener Organisationen gesprochen, die den Innsbrucker CSD mitgestalten. Ihre Gedanken zum CSD haben wir für euch zusammengefasst.

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Aktivismus

Der 8. März unter dem Motto “Geschlechtergleichstellung heute für ein nachhaltiges Morgen”

Text von Clara Sophie Bitter

Der 8. März wird jedes Jahr als Internationaler Frauen*tag oder auch feministischer Kampftag begangen. Dieser Tag soll auf die bisherigen Errungenschaften der Frauen*rechtsbewegung und feministischer Bewegungen aufmerksam machen. Gleichzeitig wird er dafür genutzt, bestehende Diskriminierungen, Ungleichheiten und Benachteiligungen von FLINTA* (= Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche, Nichtbinäre, Transgender– und Agender-Personen) aufzuzeigen und soll durch Aktionen, Demonstrationen und Kundgebungen Menschen zu einem Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit motivieren. Da eben nicht nur Frauen* im Patriarchat unterdrückt werden, sondern alle FLINTA*, wird der 8. März in aktivistischen und politischen Kreisen meist feministischer Kampftag genannt.  Mehr Informationen über die Hintergründe des 8. März erfahrt ihr auf der Instagram Seite der Geschlechtergeschichte an der Uni Innsbruck gender.inn .

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Tirol

17 Bürgermeisterinnen und die Männlichkeit des Staates: Über Frauen* und Männer* in der Politik.

Text von Gundula Ludwig

Am 27.2.2022 finden in Tirol – Innsbruck ausgenommen – Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Die männliche Schreibweise ist hier bewusst gewählt, denn die Tiroler Kommunalpolitik ist weitgehend männlich. Unter den fast 280 Bürgermeister*innen gibt es derzeit gerade mal 17 Bürgermeisterinnen. Eine derart niedrige Quote weist kein anderes österreichisches Bundesland auf. In Tirol mag das Vorherrschen traditioneller Geschlechterbilder mit dafür verantwortlich sein, dass nur derart wenige Frauen* den Weg in die Politik wählen. Aber mit der geringen Frauen*quote in Tirol zeigt sich in diesem Bundesland ein Phänomen in zugespitzter Form, das ganz generell Politik auszeichnet: Politik ist auch im 21. Jahrhundert weitgehend weiß-männlich. Im Folgenden sollen einige Erklärungen dafür aus der Werkzeugkiste feministischer Staatstheorie dargelegt werden.