Dieser Artikel beruht auf einem Interview mit Molly Deakin und Helen Woods. Molly ist Projektkoordinatorin von „Breathe Free“ bei Women’s Health Matters in Leeds in Großbritannien. Helen ist Senior Lecturer für Soziale Arbeit an der Universität Nottingham und hat das Projekt seit seiner Gründung vor drei Jahren wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
Unter der Leitung des Centers Interdisziplinäre Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck wird aktuell eine qualitative Studie zu sexualisierter Gewalt im Raum Südtirol durchgeführt. Dabei werden neben den Entstehungsbedingungen auch die Praktiken des Verschweigens von sexualisierter Gewalt wissenschaftlich aufgearbeitet. Diesen Monat geht Projektmitarbeiterin Laura Volgger in ihrem Beitrag auf den theoretischen Hintergrund bzw. die Definition des Begriffs Arbeit in Zusammenhang mit Gewalterfahrungen ein und erweitert damit seine oft kapitalistisch konnnotierte Auslegung.
Alle zwei Jahre werden an sämtlichen Österreichischen Hochschulen im Zuge der Wahlen der Österreichischen Hochschüler_innenvertretung (ÖH) die jeweiligen Studienvertretungen (Stv), Hochschulvertretungen (HV) sowie die Bundesvertretung (BV) gewählt, die die Studierenden repräsentieren und ihre Interessen auf den jeweiligen Ebenen durchsetzen sollen. 2023 fallen die Wahltage auf 9.-11. Mai. Das haben wir als Anlass genommen, den wahlwerbenden Fraktionen jeweils fünf Fragen zu stellen, die besonders auf Gleichstellung und Inklusion fokussiert sind.
Nachträglich zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, diskutiert Daniela Hackl die vielschichtigen und historisch gewachsenen Herausforderungen für Frauen und Arbeiterinnen und plädiert für einen gemeinsamen Kampf für Emanzipation und gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle.
Am Samstag, den 14.01.2023, findet der Pro-Choice-Aktionstag – für sicheren, kostenlosen Zugang zum Schwangerschaftsabbruch für Alle* – in Innsbruck statt. Zu diesem Anlass haben die Universitäts-Professor*innen Gundula Ludwig und Levke Harders vom Center für Interdisziplinäre Geschlechterforschung ein Statement verfasst, das unter anderem hier auf dem FUQS-Blog veröffentlicht wird.
„etwas läuft falsch“ – „etwas läuft falsch“ – „etwas läuft falsch“ – „etwas läuft falsch“ – „etwas läuft falsch“… oder was denkt ihr, wenn ihr folgende Zahlen hört: „Laut Jahresbericht 2021 des Gewaltschutzzentrums Tirol gab es 1.086 polizeiliche Meldungen und es wurden 996 Betretungsverbote verhängt. 1.559 Personen, davon 1.206 Frauen (83,1%) und 263 Männer (16,9%) wurden im Jahr 2021 als Opfer häuslicher Gewalt oder von Stalking vom Gewaltschutzzentrum beraten und unterstützt. Jedoch wird die Dunkelziffer auf das Zehnfache geschätzt, da Betroffene sich nur in etwa einem von zehn Fällen an eine Beratungsstelle oder die Polizei wenden.“1 Femizide bilden nur die Spitze des Eisbergs ab. Mit Stand 17.10.2022 geben die Autonomen Österreichischen Frauenhäuser 28 Femizide an.2 Die Formen von Gewalt an Frauen* und Mädchen* sind sehr unterschiedlich: Sie reichen von physischer über psychische, sexualisierte und ökonomische, bis hin zu struktureller Gewalt.
Der folgende Beitrag wurde von unserer Gastautorin in englischer Sprache verfasst. Uns ist es wichtig den Text in originaler Sprache zu veröffentlichen, wir bitten um Verständnis.
Triggerwarnung: In dem folgenden Text werden die Themen (sexuelle) Gewalt und Suizid behandelt. Bitte achtet auf euch! Die Kontaktdaten der Telefonseelsorge und der Frauenhelpline findet ihr am Ende des Beitrages.
The brutal death of 22-year-old Mahsa Amini after „wrongly“ wearing her hijab ignited one of the world’s most significant revolutions led by women. It has been over 60 days since the people of Iran have stood up against the Islamic regime to receive fundamental human rights. Unfortunately, the internet has been turned off multiple times, leaving the citizens without means of communication or the possibility to call out for help. In the short time windows where the internet has been turned back on, the protestors of Iran have sent out videos, news, and messages.
Das neue Semester hat begonnen und entsprechend startet auch FUQS wieder durch! Gleich zu Beginn des Wintersemesters und pünktlich zum 11. Oktober präsentieren wir euch einen spannenden Gastbeitrag von Tanja Vogler zum internationalen Coming-out Day!
Der internationale Coming-out Day findet bereits seit 1988 jedes Jahr am elften Oktober statt. Seinen Ursprung hat er in den USA, seit den 1990er Jahren wird er aber auch im deutschsprachigen Raum gefeiert. Aber woher kommt der Begriff Coming-out eigentlich, was bedeutet er und welche Rolle spielt er für die LGBTIQA*-Community?