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Aktivismus Kunst Tirol

Kunst als Katalysator für Wandel – Neue Konstellationen denken: Ren Loren Britton und Kolleg*innen im Kunstpavillon Innsbruck

Ein Beitrag von Helen Schindler und Theresa Scheutzow auf Basis des Interviews mit Ren Loren Britton

English version below

Foto: Andrei Siclodi, 2025.
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Aktivismus Wissenschaft

Teil 2: Künstliche Intelligenz als eine kontextbefreite Zone – ein feministischer Blick auf Neurowissenschaften mit Hannah Fitsch

Interview mit Dr.in Hannah Fitsch

© Hannah Fitsch, transcript Verlag

Der zweite Teil der spannenden FUQS-Reihe zu feministischen Perspektiven auf Neurowissenschaften und Künstliche Intelligenz ist da! In der Reihe werden unterschiedliche Aspekte gesellschaftlicher Auswirkungen von Wissenschaft und Technik vorgestellt. Ein kritisches Hinterfragen bestehender Logiken wird ebenso thematisiert wie ein feministisch-aktivistischer Blick auf aktuelle Entwicklungen. Im zweiten Teil wird beleuchtet, warum Künstliche Intelligenz als kontextbefreite Zone sehr viele Menschen, Körper und Erfahrungen nicht mitdenkt und welche Herausforderungen in den Forschungsstrukturen liegen.

Die Reihe beruht auf einem Interview mit Dr.in Hannah Fitsch und Theresa Scheutzow im November 2024 in Berlin.

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Aktivismus Wissenschaft

Warum wir nicht in Algorithmen denken – ein feministischer Blick auf Neurowissenschaften mit Hannah Fitsch – Teil 1

Interview mit Dr.in Hannah Fitsch

© Hannah Fitsch, transcript Verlag

FUQS startet eine spannende Reihe, die sich mit feministischen Perspektiven auf Neurowissenschaften und Künstliche Intelligenz beschäftigt. Dabei werden die Auswirkungen von Wissenschaft und Technik auf die Gesellschaft untersucht und aktuelle Entwicklungen sowie bestehende Logiken thematisiert. Im ersten Teil geht es um feministische Wissenschafts- und Techniksoziologie, Hannah Fitschs Veröffentlichungen aus dem Bereich der kritischen Neurowissenschaften und erste Implikationen aus ihren Erkenntnissen für Studierende.

Die Reihe beruht auf einem Interview mit Dr.in Hannah Fitsch und Theresa Scheutzow im November 2024 in Berlin.

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Aktivismus

Warum internationale Vernetzung in der sozialen Arbeit unerlässlich ist

Beitrag von Helen Schindler

©

Soziale Arbeit ist nicht nur eine Frage lebensweltlicher Unterstützung – sie ist ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Transformation und Aushandlungsprozesse. Umso wichtiger ist es, dass Organisationen und Projekte auf internationaler Ebene vernetzt sind, um voneinander zu lernen und innovative Ansätze zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten zu teilen. Das „Breathe Free“-Projekt in Leeds zeigt eindrucksvoll, wie wichtig internationale Zusammenarbeit und Austausch sind, um systemische Probleme wie geschlechtsspezifische Gewalt nachhaltig zu bekämpfen.

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Tirol

Taktgefühl – wie geht Gleichbehandlung und Chancengleichheit beim Roten Kreuz?

Beitrag von Theresa Scheutzow

© Rotes Kreuz Innsbruck, Markus Mair

Dieser Artikel beruht auf einem Interview mit Olivia Wörndl im Oktober 2024 in Innsbruck. Sie ist (Mit-)Gründerin und Leiterin des Büros für Gleichbehandlung und Chancengleichheit und hat den Bereich Gender & Diversity beim Roten Kreuz Innsbruck (RKI) wesentlich mit aufgebaut.

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Aktivismus Wissenschaft

Breathe Free – Ein einzigartiges Projekt zur Unterstützung von Frauen in gewaltvollen (Kontroll-)Beziehungen

Beitrag von Helen Schindler

Dieser Artikel beruht auf einem Interview mit Molly Deakin und Helen Woods. Molly ist Projektkoordinatorin von „Breathe Free“ bei Women’s Health Matters in Leeds in Großbritannien. Helen ist Senior Lecturer für Soziale Arbeit an der Universität Nottingham und hat das Projekt seit seiner Gründung vor drei Jahren wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

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Aktivismus Tirol

Interview: Drag für Sichtbarkeit und Vielfalt in Innsbruck

Interview von Helen Schindler mit James Bondage und Einfach nur Matthew, Co-Moderator und Performer*in der Drag Show am 17.11. in der Bäckerei

© N. Schuster-Gieb

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Tirol

Party, Pride & Politik – Stimmen zum Innsbrucker CSD 2022

Text von Magdalena Lohfeyer und Felix Lene Ihrig

Im unteren Drittel des Bildes ist eine Menschenmenge zu sehen. In der Mitte des Bildes steht ein Glasgebäude an dem eine Regenbogenfahne hängt. Davor stehen zwei groß Laternen bzw. Strahler, die die Meshenmasse von oben beleuchten. Am rechten Bildrand ist ein Gebäude zu sehen auf dem "Landestheater" steht. im Hintergrund sind Bäume, Berge und ein bewölkter dunkelblauer Himmel. Die Lichtverhältnisse sind eher dunkel. Vorne links im Bildrand sind bunte Luftballons und eine weitere Regenbogenflagge zu sehen.
© Martin Kink

Wie schon in unserem letzten Beitrag angekündigt, unterbrechen wir heute unsere Sommerpause für den Innsbrucker CSD. Im Juli gab es schon einen Beitrag über die Geschichte der Pride, deswegen soll es diesmal darum gehen, was CSD in und für Innsbruck bedeutet. Wir haben dafür mit zehn Vertreter*innen verschiedener Organisationen gesprochen, die den Innsbrucker CSD mitgestalten. Ihre Gedanken zum CSD haben wir für euch zusammengefasst.

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Alltag

Queermed und die queere Gesundheit in Österreich

Ein Interview mit dem Gründer Julius Jandl, geführt von Clara Sophie Bitter

Logo der Homepage queermed, auf einem rot-weiß melierten Untergrund steht der Schriftzug "queermed" groß, schwarz und fett, darunter die Beschreibung "Verzeichnis von queer- und trans-friendly Ärzt_innen und Therapeut_innen"
©queermed.at

Auch wir vom FUQS Blog starten in den Pride Monat und nutzen diesen, um uns thematisch spezifischer mit der queeren Community zu beschäftigen. Geschlecht und Sexualität spielen in Medizin & Gesundheitsversorgung eine große Rolle.  Besonders im Leben von trans Personen nehmen Kontakte mit Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich viel Platz ein. Dennoch sind deren spezifischen Bedürfnisse, vor allem in der alltäglichen medizinischen Praxis – abseits von Transitionsprozessen –, nur bedingt bekannt.1 Das führt nicht nur zu Ungleichbehandlung, sondern auch zu berechtigten Diskriminierungsängsten, aufgrund derer queere Personen medizinische Versorgung oft jahrelang meiden.2 Die schmerzliche Erfahrung, nicht gesehen, unterstützt oder verstanden zu werden, bleibt oft systematisch unentdeckt.

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Wissenschaft

Novella Benedetti über forensische Linguistik und die Sprache bei Gewalt gegen Frauen*

Interview von Magdalena Lohfeyer mit Novella Benedetti

© Pixabay

Novella Bendetti ist seit 01. März als Visiting Scholar am CGI und der Universität Innsbruck zu Gast. Wir haben mit ihr über ihre Forschung im Bereich der forensischen Linguistik und der Sprache bei Gewalt gegen Frauen* gesprochen.