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Wissenschaft

Novella Benedetti über forensische Linguistik und die Sprache bei Gewalt gegen Frauen*

Interview von Magdalena Lohfeyer mit Novella Benedetti

© Pixabay

Novella Bendetti ist seit 01. März als Visiting Scholar am CGI und der Universität Innsbruck zu Gast. Wir haben mit ihr über ihre Forschung im Bereich der forensischen Linguistik und der Sprache bei Gewalt gegen Frauen* gesprochen.

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Wissenschaft

Denise Bergold-Caldwell über Intersektionalität und Schwarzen Feminismus in globalen Krisenzeiten

Interview von Julia Brader mit Denise Bergold-Caldwell

ein Kugelschreiber liegt auf einem Notizblock. das gesamte Bild und der Untergrund sind unscharf und schimmern in rot-orangenem Licht.
© Pexels.com

Denise Bergold-Caldwell ist seit 01. April 2022 Universitätsassistentin am CGI der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Schwarze feministische, de-, post- und antikoloniale Theorien und ihrer kritischen Verwendung in der Gesellschaftslehre. Wir haben sie getroffen und sie zu ihrer aktuellen Arbeit am CGI befragt.

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Alltag

Geschlechtergerechte und sensible Sprache – wie und wieso?

Text von Clara Sophie Bitter

kleine bunte Holzwürfel auf denen Buchstaben eingraviert sind liegen  unsortiert auf einer schwarzen Unterlage
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Die Verwendung geschlechtergerechter Sprache im schriftlichen, aber auch mündlichen, Gebrauch verbreitet sich in den letzten Jahren immer mehr. Politisch, medial, aber oft auch im privaten Kreis werden Diskussionen darüber geführt, ob ein geschlechtergerechter und sensibler Sprachgebrauch notwendig ist. Hierbei fallen oft viele Argumente für und gegen eine inklusive Sprache, aber wieso ist sie eigentlich von Bedeutung? Wie hat sie sich eigentlich entwickelt? Was gibt es für wissenschaftliche Erkenntnisse zu ihrer Verwendung und welche Empfehlungen gibt es für den Gebrauch geschlechtergerechter Sprache?

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Wissenschaft

Die richtige Dosis „Gendermedizin“?

Text von Felix Lene Ihrig

Über dem offenen Rand einer braunen kleinen Flasche ist eine mit einer gelben Flüssigkeit gefüllte Pipette zu sehen. Der HIntergrund ist weiß.
©pexels

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Dieser soll an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1948 erinnern. Jedes Jahr steht der Tag unter einem anderen Motto.1 Dieses Jahr ist es „Our Planet, our Health“, denn die Klimakrise bringt mit Temperaturveränderungen, Naturkatastrophen und Wasserknappheit auch einige Gesundheitsrisiken mit sich.2 Mehr zum Thema Feminismus & Klimakrise haben wir zum 8. März gebloggt, hier könnt ihr den Beitrag nachlesen. Für den heutigen Beitrag haben wir mit Margarethe Hochleitner, Professorin für Medizin und Diversität an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) über ihre Erkenntnisse der letzten 30 Jahre „Frauengesundheit“ gesprochen.  Dieser Text ist eine Zusammenfassung ihrer Erfahrungen und aktueller Forschung zu „Queer Health“.

Aus queerfeministischer und intersektionaler Perspektive sind zum Thema „Gesundheit“ vor allem zwei Aspekte wichtig: 1. Wird die Prämisse, jede Person solle die Gesundheitsversorgung bekommen, die sie braucht, wirklich eingehalten? Und 2. Was ist eigentlich Gesundheit?

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Alltag Wissenschaft

Sexualität in der Krise

Text von Felix Lene Ihrig

Auf einem rosafarbenen Untergrund liegen ein Post-It mit der Aufschrift "i miss u" und zwei Sextoys.
Photo by Anna Shvets on Pexels.com

Unter den Distanzierungsmaßnahmen der letzten zwei Jahre haben nicht nur Arbeit oder Kinder gelitten, sondern auch Tabuthemen, wie Sexualität. Welche Auswirkungen hatten die Pandemie auf die Sexualität der Österreicher*innen? Barbara Rothmüller von der Sigmund-Freud-Universität Wien hat einige Veränderungen der letzten zwei Jahren erforscht.